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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

"Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weinindustrie" - FENAVIN 2007

Der Vorsitzende der Spanische Weinakademie (The Wine Academy of Spain) Pancho Campo kommt zur FENAVIN 2007, die vom 7. bis 10. Mai im Messezentrum von Ciudad Real stattfindet

30.03.2007 | 

Der Vorsitzende der Wine Academy of Spain Pancho Campo wird am 10. Mai auf der Spanischen Weinmesse sein, die vom 7. bis 10. Mai im Messezentrum von Ciudad Real stattfindet, und einen Vortrag über "Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weinindustrie" halten. In seinen Ausführungen wird Pancho Campo die Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten darüber vorstellen, wie sich der Klimawandel auf die Weinindustrie der ganzen Welt, vor allem aber auf Spanien, auswirkt.

Pancho Campo und die Weinakademie befassen sich schon seit geraumer Zeit mit dem Phänomen. Und die Examensarbeit des Vorsitzenden der Akademie für das Institute of Masters of Wine, mit der er als erster Spanier den Titel des Master of Wine zu erhalten hofft, beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Weinindustrie, und zwar auf der Grundlage einer breit angelegten Studie, die er in der bedeutenden Weinregion Penedés, in Katalonien durchführt.

Pancho Campos Weltkongress zum Thema Klimawandel und Wein wird von der Internationalen Organisation für Rebe und Wein OIV und vom spanischen Umweltministerium unterstützt. Dazu konnte er herausragende Wissenschaftler und große Produzenten aus den bedeutendsten Weinbauregionen der Welt gewinnen.

SPANIEN UND PORTUGAL - AM STÄRKSTEN BETROFFENE EU-LÄNDER

Pancho Campo: "Spanien und Portugal sind die am stärksten vom Klimawandel betroffenen EU-Länder. Dessen Folgen sind ja in Europa schon in Form von Stürmen, Überschwemmungen, Trockenheiten und anderen extremen meteorologischen Bedingungen zu beobachten. Diese treten immer häufiger auf und sind ökonomisch immer einschneidender. Allerdings wird, wenn man dem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) glauben will, das Phänomen - und vor allem die damit einher gehende Erderwärmung - die iberische Halbinsel und Westrussland, am stärksten beeinträchtigen."

"Im letzten Jahr hatte ich Gelegenheit, zahlreiche Weingebiete in Spanien zu besuchen und mit vielen Winzern zu sprechen, die fast einhellig bestätigten, dass sich das Klima verändert, die Ernten früher sind, Trockenperioden zunehmen, die Alkoholprozente steigen, die Säure zum Problem wird. Die Sache ist die: Die ganze Branche weiß, dass etwas mit dem Klima nicht stimmt, aber dennoch fällt es uns schwer, das zuzugeben, und schon gar, den Wandel genauer zu untersuchen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen", erklärt er.

Der Vorsitzende der Weinakademie berichtet: "Herkömmlicherweise galten die Gegenden zwischen dem 30. und dem 50. Längengrad beider Hemisphären als ideal für den Weinbau. Das verändert sich derzeit, und in traditionell kalten und feuchten Regionen wie England werden bereits die ersten Qualitätsweine hergestellt; wogegen auf die wärmeren Gegenden beim Anbau der gleichen Reben größere Schwierigkeiten zukommen. Man wird sich für Rebsorten, Klone oder Trägerpflanzen von Pfropfen entscheiden müssen, die gegen die neuen klimatischen Bedingungen resistenter sind. Wir werden die Einführung neuer Leitungs- und Bewässerungssysteme erleben. Die vorgezogene Ernte wird eine Neustrukturierung der Weinlese und der Traubenverarbeitung in der Bodega erfordern und einen stärkeren Einsatz von Apparaten, z.B. für die umgekehrte Osmose, die Kühlkelter und die Kühlung überhaupt".

LÖSUNGEN FÜR DIE AUSWIRKUNGEN DES KLIMAWANDELS

Um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern, gibt es nach Campo verschiedene Ansätze: "Die betreffenden Wissenschaftler und Einrichtungen müssen fundierte und seriöse Untersuchungen durchführen, indem sie eindeutige Zeiträume für örtliche Aktionen definieren und Politiker und Regierungen angemessen über die Phänomene unterrichten. Selbstverständlich muss es auch konzertierte internationale Aktionen geben. Die Technologien, die uns heute zur Verfügung stehen, müssen in den Dienst der Sache gestellt werden, indem die Energieverbraucher effizienter genutzt werden und der Co2-Ausstoß weitestgehend verringert wird, oder aber durch die Erfindung neuer Treibstoffe, durch die Stärkung von Recycling, Aufforstung, etc."

"Die internationale Industrie muss in neue Technologien investieren, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern, und es müssen wirtschaftliche Anreize wie Steuererleichterungen geschaffen werden, damit die Umstellung attraktiv wird. Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsfachleute müssen ihre Bemühungen bündeln. Die Bevölkerung muss durch Informationskampagnen für das Problem sensibilisiert und auf mögliche Lösungen hingewiesen werden. Der Einzelne muss zu einem achtsameren Umgang mit Energien im Haushalt erzogen werden, wo nicht-fossile Energiequellen wie Strom und Solarenergie stärker gefördert werden müssen. Die öffentlichen Verkehrsmittel und vor allem jene ohne Kohlendioxydausstoß müssen gefördert werden", schließt er.

2007 ANWÄRTER AUF DEN HOCHGEACHTETEN TITEL DES MASTER OF WINE

Pancho Campo hat an der angesehenen University of California Davis Weinbau und Wein-Marketing studiert. Er ist 2007 einer der beiden einzigen spanischen Anwärter auf den hochgeachteten Titel Master of Wine und schreibt für zahlreiche Publikationen, insbesondere für namhaften Zeitschriften wie die Australia & New Zealand Wine Industry Journals und lässt seine umfassenden und weitgestreuten Kenntnisse in Reportagen der BBC oder der Times einfließen. Er hat an Aus- und Weiterbildungskursen in Bordeaux, London und Österreich teilgenommen. Außerdem ist er Dozent der VINIVERSITÄT, des Wine and Spirit Education Trust (WSET) in Spanien und Begründer des Internationalen Wein-Symposiums.

Er hat den ersten Weltkongress über "Globale Erwärmung und Wein" ins Leben gerufen sowie das Madrider Weinfestival und das Barceloneser Weinfestival. Er hat den zweiten Weltkongress über "Globale Erwärmung und Wein" organisiert, zu dem er den US-Politiker Al Gore eingeladen hat, und der von der Internationalen Organisation für Rebe und Wein und dem Spanischen Umweltministerium unterstützt wird.

DIE WINE ACADEMY

Die Wine Academy ist eine Einrichtung für die Ausbildung und Auszeichnung von Fachleuten der Weinherstellung und offizielle Vertreterin der Wine & Spirit Education Trust (WSET) in Spanien. An ihren Kursen nehmen Fachleute der Regulierungsbehörden und aus den Bodegas teil, Erzeuger, Marketing- und Export-Manager, Sommeliers, etc. Die Wine Academy veranstaltet die oben beschriebenen Events meist in Kooperation mit Regulierungsbehörden wie Jerez, Ribera del Duero, Rías Baixas, Somontano ó Ribera del Guadiana und Unternehmen wie Bodegas Miguel Torres, Castillo de Perelada, Codorniú ó Allied Domecq.

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