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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

David Schwarzwälder: "Spanische Weine finden immer größere Verbreitung im organisierten Einzelhandel

so der deutsche Journalist, der im Rahmen der FENAVIN 2007 am Runden Tisch "Gegenwart und Zukunft des spanischen Weins auf den herkömmlichen Absatzmärkten Deutschland, Vereinigtes Königreich und USA" teilnehmen wird

16.03.2007 | 

Der deutsche Weinjournalist David Schwarzwälder wird im Mai dieses Jahres im Rahmen der Spanischen Weinmesse FENAVIN am Runden Tisch "Gegenwart und Zukunft des spanischen Weins auf den herkömmlichen Absatzmärkten Deutschland, Vereinigtes Königreich und USA" dabei sein. Auch der namhafte britische Journalist John Radford und der bekannte nordamerikanische Journalist Gerry Dawes werden zu dieser Veranstaltung erwartet.

Schwarzwälder wird über die Situation des spanischen Weins in Deutschland sprechen, über seine Schwächen und Stärken hierzulande und über die Wahrnehmung spanischer Weine beim Endverbraucher seines Marktes. Außerdem wird er die Zukunft des spanischen Weins und der dazugehörigen Bodegas auf unserem deutschen Markt thematisieren. Und schließlich wird er jenen Bodegas, die ihre Erzeugnisse bei uns anzubieten beabsichtigen oder aber ihre Handelspräsenz in Deutschland ausbauen wollen, einige Empfehlungen geben.

Dem deutschen Journalisten zufolge "finden spanische Weine eine immer größere Verbreitung in Einzelhandelsketten. Spanien hat immer noch eine Zuwachsrate auf dem Markt und bewegte sich beim Import-Ranking mit Frankreich und nach Italien zwischen dem zweiten und dem dritten Platz ", fügt er hinzu.

Er berichtete auch, dass "nach neueren Marktuntersuchungen die Vielfalt der D. O. (Herkunftsbezeichnungen) von Weißwein und Rosé immer größer wird. Vor allem Weine mit dem Gütesiegel D.O. entwickeln sich durchaus positiv, wogegen Tafelweine und Gebinde-Weine eher rückläufig sind. Importeure und Einzelhändler freuen sich über den derzeitigen Boom spanischer Weine", setzt er hinzu.

Außerdem findet er: "Im Allgemeinen lassen die Kenntnisse über das vielfältige spanische Weinangebot mit seinen 64 Herkunftsbezeichnungen immer noch zu wünschen übrig. Die allermeisten Deutschen wissen noch nicht, dass in Spanien sehr viel Weißwein erzeugt wird und zwar von hervorragender Qualität. Das Schlagwort "Tradition und Innovation", beschreibt das spanische Angebot treffend, denn es bedient jeden Geschmack, vom konservativsten bis zum neugierigsten", versichert er.

Nach Schwarzwälder prägen die Wahrnehmung spanischer Weine durch den Endverbraucher auf dem deutschen Markt mangelnde Kenntnisse über das große Angebot. Der deutsche Konsument denkt bei Spanien in erster Linie immer noch an Rotweine."

Was die deutsche Zukunft für spanische Weine und Bodegas bereithält, so weiß Schwarzwälder: "Es zeichnen sich insgesamt einige positive Perspektiven für die Entwicklung des Weinkonsums ab, die jedoch mit einer wachsenden Kompetenz sowohl von Versorgern aus anderen Ländern als der anderer spanischer Bodegas einhergehen." Er rechnet auch mit einer großen Steigerung des Weinverkaufs über den Vertriebskanal der "Discounter". Schließlich findet er, dass der Vertriebskanal des Weinfachhandels mit seinen 4% Marktanteil tatsächlich als Nische anzusehen sei.

SICH DEM BEDARF DES DEUTSCHEN MARKTES ANPASSEN

Den spanischen Bodegas, die in den deutschen Markt einsteigen oder ihre Handelspräsenz in Deutschland intensivieren wollen, empfiehlt der Journalist: "Es ist sinnvoll auf einen breiten Qualitätsfächer zu setzen, da die Schere bei der Nachfrage immer weiter auseinander geht: sehr ökonomische Weine auf der einen Seite und die Nachfrage nach "sehr ausdrucksvollen" Weinen auf der anderen.

Außerdem erklärt er: "Weinüberschüsse der ganzen Welt verlangen eine kohärente Preisstrategie mit lang- und mittelfristig moderaten Steigerungen, damit nicht die Glaubwürdigkeit leidet."

Zum Abschluss sagt er: "Sobald man den deutschen Markt betritt, ist es notwendig, dessen Bedürfnisse zu kennen und sich anzupassen: mit Englischkenntnissen oder noch besser Deutschkenntnissen; indem man den Lebensrhythmus und die Arbeitszeiten kennt; die Mentalität (das Arbeiten "just-in-time", die Angewohnheit, alles schriftlich zu bestätigen) und die Kunden aktiv unterstützten durch Beteiligung an deren Werbekampagnen, Weinpräsentationen bei Wettbewerben, damit Medaillen gewonnen werden, etc…)

KORRESPONDENT DER WEINWIRTSCHAFT UND DER WEINWELT

David Schwarzwälder ist Spanienkorrespondent für den Meiniger Verlag, der die Zeitschriften Weinwirtschaft, weinwelt und Der Sommelier herausgibt. Er unterrichtet an der Universität Geisenheim und an der Fachhochschule Wädenswil, den bedeutendsten Universitäten für den Weinbau in Deutschland und der Schweiz. Im Frühjahr 2007 wird er gemeinsam mit dem Journalisten Wolfgang Hubert das erste Buch über portugiesischen Wein in Deutschland vorlegen. Derzeit lebt er in Salamanca und im Elsass (Frankreich).

Schwarzwälder studierte zwei Jahre lang Europäische Studien an der Universidad Pontificia de Salamanca und machte seinen Abschluss als Master. In den 90er Jahren schrieb er für zahlreiche Zeitschriften und Fachmagazine in Deutschland, der Schweiz und Österreich, z.B. Essen & Trinken und Feinschmecker. Er ist Mitherausgeber von Wein- und Gastronomieführern. Er arbeitet eng mit dem spanischen ICEX (Institut für die Auslandspromotion) zusammen, indem er offizielle Verkostungen spanischer Weine durchführt und Vorträge über den Weinmarkt in den drei deutschsprachigen Ländern hält, sowie über chilenischen Wein in Deutschland.

Seit 1999 schreibt er Artikel über südamerikanische Weine in Deutschland und Spanien. 1998 erschien sein Weinführer über spanische Weine (Collection Heyne). 1999 gewann der als erster Ausländer die "Nariz de Oro" (goldene Nase), den wichtigsten Verkosterpreis in Spanien. Außerdem schreibt er in Spanien für die Zeitschrift Vino y Gastronomia. Im Jahr 2000 fing er an, für die spanische Tageszeitung El Mundo zu schreiben. Er führt Verkostungen für den Guía de Catas de los vinos de España (Weinprobenführer spanischer Weine) durch und war leitender Verkoster des Guía de vinos de Castilla y León (Weinführer von Castilla und León). Außerdem hat er eine regelmäßige Kolumne im Wochenblatt El Mundo de Castilla y León (Die Welt von Castilla und León).

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