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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

José Luis Garci: "Zum Mittagessen und Abendessen trinke ich auf Dr. Gregorio Marañóns Empfehlung stets ein Glas Wein"

Podiumsgespräch "Wein und Kunst", unter der Leitung des Philosophen Agapito Maestre, mit dem Spieler Gonzalo Garcia und den Journalisten Cesar A. de los Ríos und Carmen Martínez

12.05.2005 | 

Der Filmregisseur José Luis Garci, dessen Film "Volver a empezar" (Von vorn anfangen) für den Oscar nominiert wurde, verwies darauf , wie gesund ein Glas Wein zum Mittagessen und eins am Abend sei. An diese Regel halte er sich, seit Dr. Gregorio Marañón seiner Mutter wegen Herzproblemen diese Empfehlung gab. Garci bestritt gemeinsam mit den Journalisten César Alonso de los Ríos, Kolumnist in ABC, und Carmen Martínez Castro, stellvertretende Leiterin der Sendung "Herrera en la Onda" auf Onda Cero, dem Profispieler Gonzalo García Pelayo, und dem Philosophen Agapito Maestre die Podiumsdiskussion "Wein und Kunst" auf der Spanischen Weinmesse FENAVIN.

Agapito Maestre eröffnete seinen Beitrag mit einem Lob auf die FENAVIN, denn "'eine spanische Weinmesse wie diese aufzuziehen, ist eine Kunst, zumal in Spanien, das weltweit den höchsten Whiskey-Konsum hat". Für Maestre "ist der Wein die Krönung und das Festliche an einer Feier. Ohne Wein gäbe es keine Kultur".

Gonzalo García sprach über die Perversion des Weinmissbrauchs, der zum Alkoholismus führen könne, und Gaci ergänzte: "Wie man für das Autofahren einen Führerschein braucht, sollte es den auch für das Weintrinken geben, damit man nicht über die Stränge schlägt". Der Spieler brachte den Wein in Zusammenhang zur Musik und nannte als Beispiel die "Carmina Burana", eine Oper, in der viel Wein fließt. Er gab zu bedenken, dass "es mehr Literatur über das exzessiven Weintrinken gibt, als über das tägliche Maßhalten damit".

Der Filmregisseur erwähnte seine persönliche Huldigung an den Wein in seinem Film "Canción de cuna" (Wiegenlied) und schwärmte für die Kombination von "Käse und Wein, die einen unvergesslichen Geschmack hat". José Luis Garci nannte auch die sinnlichen Aspekte des Weins: "Wer erinnert sich nicht an die Szene im Film Doktor Schiwago, als Julie Christie beim Abendessen ein Tropfen Wein auf der Lippe hängen bleibt. Viele von uns haben damals davon geträumt, ihn mit ihr zu teilen."

Carmen Martínez stellte fest, dass die Art zu trinken verfeinert worden sei, denn: "Ein guter Wein kann nicht in schlechter Gesellschaft oder in einem ungepflegten Ambiente verschwendet werden"; während César Alonso de los Ríos wehmütig wurde, als er vom Wein sprach und ins Schwärmen kam: "Aus den jungen Weinstöcken des Prioratweins in den Sechziger Jahren wurde zwar ein schlechter Wein gemacht, aber der war sehr schmackhaft und ein Aphrodisiakum. Es steckte der ganze Ritus darin, die Ernte, das Zertreten der Trauben und unsere Freude von Jung und Alt, im Kreis der Familie, wenn wir ihn später mit Sprudelwasser verdünnt gekostet haben."

Doch er äußerte sich auch warnend und sagte, "Der Wein ist der Feind des Schöpferischen. Weder Fideas hätte mit Wein den Partenon geschrieben, noch Rilke je eine einzige Zeile zu Papier gebracht ".

Agapito Maestre konterte mit ein paar Versen von Baudelaire und erinnerte an das Lied "Fleurs du Mal", in dem der Dichter sinngemäß sagt: Der Wein könnte uns den Göttern gleich machen.

Und er meinte: "Vielleicht ist das Wort Kultur, wie Kant und Goethe gewusst haben, verknüpft mit dem Wort kultivieren, mit dem Wachsen der Traube und dem Trinken des Weins. Keine Regierung wird den Wein daher mit strengen Gesetzen belegen".

Dem Philosophen zufolge war die Vermählung von Wein und Kunst Inhalt dieser Diskussionsrunde. "Diese Verbindung sollte man bei allen Protesten und Argumenten des Industrie- und Landwirtschaftssektors im Hinterkopf behalten, damit kein Weinbauer, Winzer oder irgend jemand, der mit dem Wein zu tun hat, in eine Norm gezwängt wird, die den Weinverbrauch beschränkt".

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