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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Je mehr Marken es gibt, umso wichtiger ist der Weinführer, um die vielen Informationen zu sieben"

José Peñín, Martin Moran (Wine Republic), Gerhard Eichelmann und Luigi Bortolotti

10.05.2005 | 

Der angesehene Weinautor, Journalist und Verfasser des Weinführers "Guía Peñín de los Vinos de España" war auf der FENAVIN zu Gast beim runden Tisch zum Thema: "Die Zukunft der Weinführer. Ihre Rolle beim Weineinkauf", der von Antonio Casado, Herausgeber des "Guía Peñín de los Vinos de España", moderiert wurde. Martin Moran MW, Mitverfasser des jährlich erscheinenden Führers Wine Republic, der Deutsche Gerhard Eichelmann, Verfasser des gleichnamigen Weinführers, sowie Luigi Bortolotti vom Weinführers Guida Duemilavini, Rom, nahmen ebenfalls teil.

José Peñín sprach über die Notwendigkeit von Weinführern als Leitfaden und nützliches Nachschlagewerk, um all die erhältlichen Informationen zu sortieren.

Peñín bewertet den Wein nicht beim Essen, sondern für sich genommen und erklärte: "Je mehr Marken es gibt, umso wichtiger ist der Weinführer, um die vielen Informationen zu sieben". Diesem Punkt stimmten alle Referenten zu.

José Peñín findet den sinkenden Weinkonsum in Spanien im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern, z.B. Frankreich oder Italien, nicht besorgniserregend. Vielmehr betont er, dass "wir heute mehr Geld für Wein ausgeben als früher. Wir dürfen uns nicht auf den Weinkonsum versteifen. Es gibt mehr Menschen, die Wein trinken als früher. Es gibt mehr Weine und eine bessere Qualität". Dann ließ er sich über das Thema der Qualität aus, um zu schlussfolgern: "Um heute einen schlechten Wein zu bereiten, muss man sich wirklich Mühe geben."

Luigi Bortolotti vom Weinführer Guida Duemilavini, Rom, stellte seinen lexikalisch gestalteten Führer vor, der 30 000 Subskribenten und eine Auflage von 60 000 Exemplaren hat. Der Italiener berichtete, in Italien "gibt es eine wissbegierige Verbrauchergruppe, die sehr wohl an Qualität interessiert ist, im Gegensatz zu anderen, die den Weinführer benutzen, um bei ihren Freunden Eindruck zu schinden".

Für Bortolotti ist ein Weinführer "etwas sehr Persönliches, eine Beurteilung, die mit dem Geschmack des Verfassers zu tun hat, aber als Vorauswahl unschätzbar, denn kein Weinfreund kann im Jahr 15. 000 Sorten verkosten".

Der deutsche Autor des gleichnamigen Weinführers, Gerhard Eichelmann, erzählte, dass er seine Verkostungen blind durchführt, ohne Rücksicht auf Marke oder Preis und fügte an: "Obwohl es heißt, Weinführer hätten keine Zukunft, verkaufe ich jedes Jahr mehr, deshalb finde ich die Zukunft verheißungsvoll".

Weniger verheißungsvoll sind dagegen, nach Aussage von Martin Moran, dem Mitverfasser des jährlich erscheinenden Führers Wine Republic, die Aussichten für Weinführer in Großbritannien. Trotzdem findet er die Rolle des Kritikers wichitg, "weil wir dazu beitragen, die Welt zu verbessern". Bortolotti hielt er entgegen: "Im Vereinigten Königreich und in Irland mögen wir keine Weinlexika, sondern bevorzugen handlichere Nachschlagewerke".

SPANIEN VERKAUFT SEINEN WEIN SCHLECHT

Vor Beginn des runden Tisches sprach José Peñín mit den Medien und bemerkte zur FENAVIN: "Ein Land sollte eine Weinmesse für seine eigenen Kellereien organisieren.. In Spanien sollten Messen für die spanischen Weinkellereien veranstaltet werden, um auf diese Weise den spanischen Wein zu fördern, anstatt seine Energien auf eine Öffnung zum internationalen Markt zu richten, denn dafür muss man erst fest im Sattel sitzen. Messen müssen Einzelausstellungen sein, das ist die FENAVIN und damit ist ihr der Erfolg sicher".

Der Weinautor und Journalist denkt außerdem, dass "der spanische Wein im Ausland nicht richtig verkauft wird. Es gibt keine einheitliche Preispolitik. Manche Kellereien verkaufen fremde Produkte". In Bezug auf den inländischen Weinmarkt, ist er der Ansicht, dass "er nicht so gut floriert, wie man glaubt. Die spanischen Weinkellereien sind knauserig, wenn es um die Promotion ihrer Weine geht".

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