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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Carlos Delgado: "Die Medien sind für den Weinbausektor von entscheidender Bedeutung"

so äußerte sich der Weinkritiker der spanischen Tageszeitung El País in der Diskussion über "Das Image des Weins in den Medien"

11.05.2005 | 

Der Weinkritiker der spanischen Tagezeitung "El País" Carlos Delgado bemerkte in der Diskussionsrunde, "Das Image des Weins in den Medien", am heutigen Morgen: "Die Medien sind für den Weinbausektor von entscheidender Bedeutung". Außer ihm waren als Gäste dabei: José Carlos Capel, Gastronomiekritiker der Tageszeitung "El País", José Ramón Martínez Peiró, geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift "Sobremesa", und Juan Manuel Bellver, Gastronomiekritiker der spanischen Tageszeitung "El Mundo". Die Moderation hatte Federico Oldenburg, Fachberater des Weinportals "Lavinia".

Carlos Delgado begann vor beinah zwanzig Jahren mit einer Kolumne in "El País" über Wein zu schreiben. "Meine ersten Kritiken zogen eine Menge Kritik an meiner Person nach sich, weil ich es wagte, kritisch über Wein zu schreiben. Glücklicherweise hat sich das Ganze weiterentwickelt und der Weinkonsum behält ein akzeptables Niveau", sagte er.

"Der Weinbausektor muss eine Weinkultur schaffen und die bestehende Weinkultur bereichern. Der Wein muss noch viel bekannter werden. In dieser Hinsicht sind die Medien natürlich von entscheidender Bedeutung", wiederholte Delgado, der ebenfalls Chefredakteur der Zeitschriften "Mi Vino" und "Vinum" ist.

Juan Manuel Bellver, Chefredakteur der Beilage "Metrópoli", wies darauf hin: "Die Schaffung der Weinbeilagen in den Printmedien ist noch gar nicht so alt, wie man manchmal meint. Beilagen sind eine Erfindung der Marketing-Abteilungen der jeweiligen Zeitung, die im Laufe des Jahres, je nach Jahreszeit bestimmte Fachbeilagen publizieren. Schließlich brauchen sie vernünftige aktuelle Aufhänger", setzte er hinzu. Er sagte ebenfalls: "Wenn man etwas über Wein schreibt, hat man stets jemanden vor Augen, der kein Weinliebhaber ist. In gewisser Weise versetzt man sich an die Stelle des Lesers mit den geringsten Kenntnissen".

DIE WEINKULTUR LÄSST IN UNSEREM LAND EINE MENGE ZU WÜNSCHEN ÜBRIG

José Carlos Capel, Mitglied der Spanischen Gastronomie-Akademie äußerte, dass "die Weinkultur in unserem Land eine Menge zu wünschen übrig lässt. Es wird wenig über Wein geschrieben, obwohl die Leser relativ desinformiert sind. In der Frauenpresse erschienen oft oberflächlichen Kommentare. Die Redakteurinnen veröffentlichten Besprechungen von fragwürdigem Niveau. Und die Leser sind mit den vielen aus den Printmedien an sie herangetragenen Informationen einigermaßen überfordert", schloss er.

Der geschäftsführende Redakteur der Zeitschrift "Sobremesa" José Ramón Martínez Peiró ging auf die in den Kritiken verwendete Sprach ein und fand, dass Medien mit der größten Verbreitung so über Wein schreiben sollten, dass alle etwas davon verstehen. "Die Presse mit hohen Auflagen muss darauf bedacht sein, dass ihre Botschaft verständlich bleibt, und die Fachpresse hat die Rolle eine Weinkultur zu schaffen und der Öffentlichkeit Einzelheiten zum Wein nahe zu bringen", meinte er. Außerdem räumte er ein: "Die Leute wissen heutzutage schon über Wein Bescheid und lassen sich nicht mehr von denen beeindrucken, die ein ausgefallenes Vokabular verwenden".

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