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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der norwegische Autor Arne Ronold empfiehlt den spanischen Exporteuren die Verwendung alternativer Verpackungen. Norwegen bevorzugt z.B. die "Papptüte"

Spanischer Rotwein wird neben italienischem und französischem in Norwegen am meisten getrunken

11.05.2005 | 

Da der norwegische Markt Weine aus der "alten Welt" bevorzugt, nimmt der spanische Wein dort, nach Frankreich und Italien, den dritten Rang unter den Importweinen ein, so berichtete der Fachautor für Themen um den Wein Arne Ronold während des im Rahmen der FENAVIN am heutigen Morgen veranstalteten Seminars "Der spanische Wein auf dem norwegischen Markt".

Der Autor, Begründer und Herausgeber der seit 1986 existierenden Fachzeitschrift "Vinoforum" und Gründer der Norwegischen Weinakademie (1998), erläuterte die Lage des spanischen Weins in Norwegen, der "sich aufgrund der jüngsten Verkaufsstatistiken und der Untersuchung der aktuellen Tendenzen, auf unserem Markt profiliert und zu etablieren beginnt".

BESSER: DIE PAPPTÜTE

Er empfiehlt den spanischen Exporteuren die Verwendung alternativer Verpackungen, die in Norwegen bevorzugt werden, wie der Papptüte, selbst wenn diese in den Mittelmeerländern nicht besonders beliebt sei.

Ronold erklärt, dass es kein einfaches Unterfange sei, einen Wein über die skandinavischen Staatsmonopole zu verkaufen. Daher sei es für spanische Exporteure unumgänglich, sich alternative Vertriebskanäle zu erschließen, um auf die skandinavischen Märkte zu gelangen. Außerdem wies der Weinautor darauf hin, dass der Erfolg auf einem der drei skandinavischen Märkte keineswegs bedeute, auch Absatzmöglichkeiten auf den beiden anderen zu haben. Denn, abgesehen von bestimmten Gemeinsamkeiten - wie einer relativ kleinen Bevölkerung - gäbe es entscheidende Unterschiede im Verhalten der Verbraucher, und schon gar bei deren Weinvorlieben.

Arne Ronold nannte in seinem Beitrag verschiedene Wege, um sich Zugang zu verschaffen zum norwegischen Monopol; dann kam er auf die den Preis bestimmenden Faktoren zu sprechen, vor allem die hohen Steuern auf alkoholische Getränke in Norwegen.

Um sich zum norwegischen Markt Zugang zu verschaffen, riet er den Exporteuren, sich auf ein bestimmtes Erzeugnis festzulegen, das sie dort verkaufen wollen. Wenn es sich um Wein in großen Produktionsmengen handelt, dann sollte sie sich die sog. "Rote Liste" setzen lassen die drei in Norwegen existierenden Ladenkategorien gibt: den Grundbedarf, den Hauptbedarf und den Fachhandel. Jeder hat ein differenziertes Weinsortiment im Angebot.

Für exklusivere Weine von höherer Qualität empfiehlt er die "Blaue Liste", in der 6.500 weitere Weine aufgeführt sind, unter denen der Verbraucher nach der Verkostung seine Wahl treffen kann.

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