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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der finnische Journalist Aarno Magnusson fordert die spanischen Exporteure dazu auf zu expandieren

Spanischer Wein wurde viele Jahre lang am meisten in Finnland getrunken, bis die neuen Weinländer aufgetaucht sind

10.05.2005 | 

Der spanische Wein habe, dank seiner Qualität, über viele Jahre den ersten Rang unter den nach Finnland exportieren Weinen eingenommen und die französischen und italienischen Weine hinter sich gelassen, erklärte heue Morgen der finnische Journalist Aarno Magnusson auf dem Seminar "Spanischer Wein in Finnland - sein oder nicht sein", das im Rahmen der FENAVIN stattfand.

Aarno Magnusson (Finnland), von Seiner Majestät König Juan Carlos I. mit dem Großen Verdienstkreuz ausgezeichnet, sprach im benannten Seminar über die Gründe für das Wachstum der nach Finnland exportierenden spanischen Märkte und ermutigte die Winzer, bei ihren Werbekampagnen und PR- Maßnahmen in seinem Land aggressiver zu werden.

Die Tatsache, dass neue Weinbauländer, wie Argentinien, Chile oder Südafrika, heute in Finnland triumphieren, sei nämlich auf deren aggressive Werbekampagnen zurückzuführen und ihre andauernde Präsenz bei Großveranstaltungen und in den Medien, während Spanien seine Promotionsmaßnahmen zurückgeschraubt habe. Als weiteren Grund für den Rückgang des Konsums spanischer Weine in dem skandinavischen Land nannte Magnusson die fehlende Zuordnung spanischer Weine zu ihrem Herkunftsland. Anstatt in erster Linie herauszustreichen, dass sie aus Spanien kommen, würden spanische Weine nämlich versuchen, sich über ihre Herkunftsbezeichnungen und Anbaugebiete zu verkaufen.

Unter anderen Themen hat der Journalist Magnusson auch darüber gesprochen, ob Finnland das Staatsmonopol für Alkohol aufrecht erhalten wird; über die von den Finnen bevorzugten Geschmäcker und darüber, dass sie sehr stark auf die Mischung von Tempranillo, Vanille und Eiche der lieblichen spanischen Qualitätsweine ansprechen.

Der spanische Weinbausektor unternimmt derzeit eine große Kraftanstrengung, um im Wettbewerb mit Weinen von hoher Qualität Schritt zu halten. In diesem Zusammenhang beobachtet der finnische Journalist, dass sich diese in "der Gegend von Murcia (Jumilla und Yecla) bereits deutlich niederschlagen, wo eine erhebliche Qualitätssteigerung zu verzeichnen ist, ebenso in den Gegenden Toro, Bierzo, Valdepeñas und La Mancha".

EMPFEHLUNGEN: ENGLISCHKENNTNISSE UND UNTERNEHMERGEIST

Englisch sprechen und Unternehmergeist zeigen. Spanien sollte seine bodenständigen Rebsorten beibehalten und braucht nicht mit denen anderer Länder zu wetteifern, denn durch diese Sorten konnte es den ersten Rang beim Verbraucher erobern und Frankreich, Italien, Chile und Südafrika hinter sich gelassen.

Um den Konsum spanischer Weine in Finnland anzukurbeln, sei es außerdem notwendig, dass "die Aussteller Englisch sprechen und auf dem Markt Unternehmergeist beweisen", erklärt Magnusson. Der Journalist ist Mitarbeiter bei der offiziellen Zeitschrift "Etiketten", die mit einer hohen Auflage monatlich vom finnischen Monopol Alko herausgegeben wird. Durch diese Publikation will man versuchen, eine Weinkultur zu etablieren und dem Verbraucher die auf dem Markt erhältlichen Weine vorzustellen. Für die Blätter "Vasabladet" und "Abo Underrättelser" verfasst Magnusson auch Artikel zum Wein.

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