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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Seminar: "Japan und China verstehen, Wein verkaufen, Geschäftsfreundschaften pflegen"

Chen Yu Zhai

Chen Yu Zhai

Chen Yu Zhai: In China gilt das Weintrinken als gesund. 20 % des chinesischen Bedarfs wird eingeführt.

09.05.2005 | 

Die Übersetzerin und Dolmetscherin für Spanisch und Japanisch Sachiko Sawada hat in dem Seminar "Japan /China verstehen, Wein verkaufen", das am heutigen Nachmittag auf der FENAVIN stattfand, einige nützliche Tipps gegeben, um die gröbsten Missverständnisse in den Geschäftsbeziehungen zwischen Spanien und Japan zu vermeiden.

In einem anschließenden Beitrag hat Chen Yu Zhai von der Chinesischen Botschaft in Madrid bestätigt, dass das Weintrinken unter Chinesen als gesund gilt und 20 % des Weinbedarfs importiert werden.

Chen Yu Zhai, zweiter Sekretär in der Chinesischen Botschaft in Madrid, sagte am heutigen Montagnachmittag auf der FENAVIN, dass die Annäherung der Völker für den Aufbau geschäftlicher Beziehungen wichtig sei. Er wies darauf hin, dass der Weinkonsum in China steigt und dass es sehr wichtig sei, dass Spanien als Erzeugerland von Qualitätsweinen aus verschiedenen Regionen ein gutes Image pflegt. Als Beispiel nannte er spanische Unternehmen wie Félix Solís, die in China Handelsniederlassungen haben.

Yu Zhai bestätigt, dass das Weintrinken in der chinesischen Kultur als Zeichen von Gesundheit gilt und dass 20 % des chinesischen Verbrauchs importiert werden, weshalb Spanien dort eine große Rolle spiele.

JAPAN: HÖCHSTER RESPEKT GEGENÜBER DEM KONSUMENTEN

In ihrem Beitrag erwähnte Sachiko Sawada verschiedene nicht außer Acht zu lassende Aspekte im Umgang der spanischen Unternehmer mit den japanischen Geschäftspartnern. So ist die erste Begegnung der Unternehmen von grundlegender Bedeutung. Dabei gilt es zu beachten, dass die Visitenkarte für einen Japaner die Erweiterung des Unternehmens selbst ist und dem Gegenüber bei der sehr formellen ersten Kontaktaufnahme unbedingt überreicht werden muss.

Die Übersetzerin wies ebenso darauf hin, dass potenziellen japanischen Geschäftspartnern objektive Zahlen des Unternehmens vorgelegt werden sollten, z.B. Verkaufsziffern, Marktanteil und Produktionsvolumen. Sie empfahl, diesen Zahlen vorzulegen, aus denen die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit des Produkts hervorgeht, vorzugsweise dargestellt in anschaulichen Grafiken und weniger in ausführlichen Texten, weil die sehr effektive japanische Kultur eine unendliche Wiederholung der selben Erklärung verabscheut.

Die spanischen Weinunternehmer (Kellermeister, Exporteure, etc.), die auf der FENAVIN an der Kontaktaufnahme mit den japanischen Gästen interessiert sind, sollten auf gestellte Fragen präzise antworten, für die vereinbarten Sitzungen eine Tagesordnung vorbereiten und sehr auf Achtsamkeit bedacht sein - eine in der japanischen Kultur hochgeschätzte Eigenschaft.

Der japanische Markt ist aufgrund der hohen Qualitätsansprüche der Verbraucher sehr eigen, was mit der eigenen Aufwertung durch ein Erzeugnis zusammenhängt. Daher müssen sich Unternehmer, die in Japan verkaufen wollen, bei der Vorstellung ihrer Produkte die peinliche Genauigkeit des Japaners zu eigen machen, einen guten Kundendienst leisten und bereit sein, den Vorlieben der asiatischen Kunden stets entgegen zu kommen. Diese Haltung widerspricht einer Firmenpolitik mit der Einstellung, den Kunden erziehen zu wollen. Dazu sagte Sachiko Sawada: "Ein Erfolgsprodukt in Spanien muss nicht zwangsläufig auch in Japan laufen".

Ein Schlüssel zum Erfolg spanischer Firmen bei der Eroberung des japanischen Marktes ist die Haltung des absoluten Respekts gegenüber dem Kunden, der aus Sicht dieser tausendjährigen Kultur ein wahrer "Gott" ist.

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