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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

De Lara verlangt einen Strategieplan für den Wein und einen weiteren Plan, um den Weinkonsum anzukurbeln

De Lara eröffnete die FENAVIN gemeinsam mit dem Präsidenten von Kastilien-La Mancha

09.05.2005 | 

Der Präsident des Provinzialrats Nemesio de Lara hat einen Strategieplan für den spanischen Wein gefordert, um gegenüber der Weinmarktordnung der EU klare Positionen beziehen zu können. Ebenso schlug er die Schaffung einer professionellen Front vor, um für Spanien einen Plan zur Sensibilisierung für den Weinkonsum zu entwickeln.

De Lara kündigte bei seiner heutigen Eröffnung der Messe, gemeinsam mit dem Präsidenten von Kastlien-La Mancha, José María Barreda, und dem Staatssekretär des Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Lebensmittel (MAPA), Jorge Antonio Santiso, an, am Ende der Messe sehr zufrieden zu sein, wenn auf nationaler Ebene die von ihm vorgeschlagenen Foren geschaffen werden könnten, um den Weinbausektor zu stärken, aber vor allem, wenn die auf der FENAVIN gemachten Geschäfte und geschlossenen Verträge dazu beitrügen, "eine Perspektive zur Steigerung und Verbesserung des spanischen Weinverkaufs auf dem Weltmarkt zu eröffnen".

De Lara führte aus, dass die Spanische Weinmesse zustande gekommen sei, weil sie sehr professionell und mit großem Einsatz organisiert werde, und weil das Projekt, sowohl in der Sache als auch politisch "mutig angegangen wurde". Er fügte hinzu, dass an diesem bedeutenden Event nicht nur der Provinzialrat beteiligt sein, sondern die ganze Region. "Wir haben die Messe nicht auf die Beine gestellt, weil wir gut sein wollen, nein, wir wollen die Besten sein", setzte er hinzu.

Er wies darauf hin, dass er in seiner Antrittsrede im Jahr 1999 davon gesprochen habe, was ein Traum sei. "Träume sind wichtig für die Politik", hatte De Lara damals gesagt und hinzugefügt, dass Träume wie Schäume seien, wenn wir nicht "sofort die Ärmel hochkrempeln und an die Arbeit gehen". Deshalb, so erzählte er, habe er "den idealen Verantwortlichen" für die Messe gesucht und ihn im heutigen Messedirektor der FENAVIN, Manuel Juliá, auch gefunden. "Er ist ein Mann mit eigenen Ideen und einer raschen Auffassungsgabe für die Vorschläge anderer, der das ganze Unternehmen leitet, ohne die Einzelheiten aus dem Blick zu verlieren". Die Organisation der FENAVIN beurteilte er als "sehr effektiv" und die Arbeit, die der Koordinator für Institutionen der FENAVIN Ángel Amador geleistet habe, als "unschätzbar".

DER WEIN UND SEINE LEUTE, DER EINZIGE GRUND FÜR DIE FENAVIN

"Der einzige Grund für die FENAVIN sind die Menschen, die in Kastilien La-Mancha und in Spanien vom Weinbau und vom Wein leben", sagte De Lara und erklärte: "Das Hauptziel ist ein gewinnbringendes Ergebnis des wirtschaftlichen und menschlichen Einsatzes für die Messe, bei der zahlreiche Kräfte zusammenwirken, damit sich der spanische Wein in Spanien und außerhalb unseres Landes besser verkauft. Denn es bleibt zuviel Wein übrig, zuviel Wein wird schlecht verkauft und zuviel Wein wird gebrannt".

Der Präsident der Regionalregierung der Gemeinden von Kastilien-La Mancha, José María Barreda, erwähnte seinerseits, dass vor der Entstehung der FENAVIN "ein mächtiger Bedarf da war für eine große Weinmesse auf Landesebene. Und es war logisch, sie hier in Kastilien-La Mancha anzusiedeln, ganz konkret in Ciudad Real, also im besten Weingarten der Region". Barreda zitierte in seiner Ansprache einen bekannten Dichter, der Kastilien-La Mancha für seine "große kosmische Weite" rühmte und als Landschaft mit grünen Proportionen bezeichnete.

Der Präsident fand, Besucher aus anderen Autonomen Regionen sollten sich einmal die eloquenten Zahlen von Kastilien -La Mancha vor Augen führen: 6.000 Hektar Weinberge, d.h. 50% der gesamten Weinanbaufläche Spaniens, das sind 9% im europäischen Weingarten und 6% im Weingarten der Welt. Aus dieser Größenordnung "ergibt sich die tragende Rolle des Weinbaus in Kastilien-La Mancha für Spanien".

DIE FENAVIN - EINST EIN TRAUM, JETZT EINE BEEINDRUCKENDE REALITÄT

"Die FENAVIN war zuerst nur ein Traum, heute ist sie eine beeindruckende Realität, etwas Nützliches und Sinnvolles", bemerkte er. "Wein verkauft sich weder alleine noch lässt er sich leicht verkaufen. Aber wir, von der Regierung von Kastilen-La Mancha verbreiten Optimismus und Hoffnung für den Sektor, obwohl wir uns durchaus über dessen Schwierigkeiten bewusst sind. Für uns ist das Glas halbvoll. Wir haben ein großes Potential und verfügen über die Voraussetzungen, um es zu entfalten", fügte er hinzu.
Ferner wies er darauf hin, dass 9,5 Millones Arbeiter vom Weinbau abhingen; dass im Weinbausektor 38.000 feste Stellen geschaffen wurden und insgesamt 70.000 Arbeitsplätze unterhalten werden. Barreda versicherte: "Der Weinbau hat eine wirtschaftliche, soziale und ökologische Dimension. Das Grün, das unsere Landschaft jeden Sommer überzieht, wäre nicht vorhanden, wenn es unsere Weinstöcke nicht gäbe".

Der Präsident hob lobend hervor, dass die FENAVIN eine Messe sei, "die eine intelligente Antwort gefunden hat für einen vorhandenen Bedarf. Wir erleben derzeit nämlich das Paradox, dass noch nie soviel vom Wein geredet wurde, aber auch noch nie so wenig getrunken wurde". Er unterstrich, dass "wir es mit einem Erzeugnis zu tun haben, das zu unserem Wesen gehört, zu unserer Kultur. Es geht nicht um einen beliebigen Anbau, denn der Wein gehört zu unserer Identität, zu unserem Speiseplan, in Maßen genossen, ist er ein gesundes, unserer Lebensart zuträgliches Getränk".

Schließlich ging José María Barreda noch einmal darauf ein, dass die "FENAVIN in sehr kurzer Zeit zur festen Einrichtung geworden ist, was auf ihre gute zur Professionalisierung des Sektors beitragende Führung zurückgeht. Aus diesem Grund ist die FENAVIN ein internationaler Bezugspunkt für den Sektor".

Außerdem kündigte er an, dass der Provinzialrat von Ciudad Real mit der Unterstützung der Regierung von Kastilien-La Mancha und des ganzen Sektors rechnen könne, um ein neues Messezentrum zu bauen, denn "der Erfolg der FENAVIN hat dazu geführt, dass das vorhandene Gebäude einfach zu klein ist ".

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