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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Amerikanische und europäische Önologinnen haben auf der ersten Tagung der FENAVIN 2005 die verschiedenen Stil und Geschmack des Weins in der heutigen Welt analysiert

09.05.2005 | 

Die uruguayische Önologin Estela de Frutos stellte auf der ersten Tagung der FENAVIN 2005 fest, dass sich über Geschmack bekanntermaßen streiten ließe und fragte sich, ob "bestimmte Weine von selbst in Mode kommen, oder ob sie zur Mode gemacht werden". In dem Zusammenhang erwähnte sie den beliebten uruguayischen Wein Tannat und erzählte, der Tango-Musiker Carlos Gardel habe ihn als überzeugter Uruguayer zur Mode gemacht. An der Gesprächsrunde beteiligten sich auch die Argentinierin Cristina Pandolfi und die Spanierinnen Susana López und Silvia Tomé. Außerdem war Anabel Pascual, eine Journalistin von Efe-Agro* als Moderatorin der Veranstaltung "Stil und Geschmack des Weins in der heutigen Welt aus Sicht der Önologinnen" leitet.

In ihrem Gespräch haben die vier angesehenen Önologinnen aus Lateinamerika und Spanien zu bestimmen versucht, welche Arten von Konsumenten es gibt und welche Weine diese bevorzugen. "Die FENAVIN bietet einen sehr geeigneten Rahmen, um über solche Themen zu sprechen und eine lebhafte Diskussion anzuknüpfen, um die Vorstellungen der Europäer und der Menschen aus Übersee kennen zu lernen. Schließlich sind auf der Messe spanische und ausländische Weingüter vertreten und zahlreiche Einkäufer aus aller Welt zu Besuch, deren Beiträge sehr wertvoll sein können.", stellt Anabel Pascual fest.

Estela de Frutos, Agraringenieurin und Önologin der Weinkellerei Los Cerros de San Juan in Colonia de Sacramento (Uruguay), eröffnete die Diskussion mit der Bemerkung: "Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und ich frage mich, ob der Wein von sich aus in Mode kommt, oder ob er zur Mode gemacht wird.". Hierzu führte sie als Beispiel den Film "Entre Copas" (zwischen den Gläsern) an, durch den der darin vorkommende Pinot große Bekanntheit erlangte. Dann nannte sie noch ein Beispiel und erzählte, dass der Uruguayer Carlos Gardel als Liebhaber des Tannat zahlreiche Nachahmer gefunden habe, und führte danach ein Werbe-Video zur Verbreitung des Tannat als typisch uruguayischen Wein vor.

Für De Frutos ist "die Kreativität der Antrieb", damit die Önologen die immer schwierigere Aufgabe erfüllen können, einen Wein für den Geschmack der heutigen Konsumenten zu bereiten, denn der soll herkömmlich mit jugendlichen Anteilen sein. "Sie wollen also alles, denn beim Geschmack der Uruguayer gibt es zwei grobe Richtungen: einerseits der junge, fruchtige, süffige Wein und andererseits die Crianzas, die komplexeren, vollmundigeren Weine". De Frutos, Beraterin für Promotion und Entwicklung am Staatlichen Weininstitut (INAVI), stellt fest, dass der Tannat den allgemeinen Weingeschmack Uruguays trifft und gern zu einem guten Rinderfilet oder einem Schmorbraten getrunken wird.

Die Agraringenieurin Susana López berichtete von ihrer Erfahrung bei der Weinbereitung in der Bodega Pago del Vicario in Ciudad Real. Sie sprach von ihren Bemühungen, "einen Wein mit eigenem Charakter zu kreieren und damit Konsumenten auf dem internationalen Markt zu gewinnen. "Unsere Weinkellerei bietet Weine mit überwiegend fruchtigem Charakter an und har ein modernes, attraktives Image", sagte López und betonte "in näherer Zukunft werden wir bodenständige Weine mit fremden vermählen müssen, um dem Erzeugnis ein attraktives Image zu geben."

Die Önologin Cristina Pandolfi, Leiterin des Staatlichen Weinbau-Instituts Argentiniens und Kommissionsmitglied des Internationalen Amts für Rebe und Wein (OIV), analysierte die argentinischen Weine ähnlich wie De Frutos. "Der Wein kommt aus den Weinbergen, daher war es notwendig 30% des argentinischen Weins zu überarbeiten", sagte sie und fügte hinzu, dass der argentinische Wein eine Verbindung sei aus traditionellem Weinbau und den Weinen aus den jüngeren Weinbauländern.

Die Önologin Silvia Tomé von den Kellereien Victoria (Carinena, Zaragoza) kommentierte den Weinkonsum Spaniens im Jahr 2004, der einen kleinen Rückgang verzeichnet. Sie sprach außerdem, vom aktuellen Markt aus Sicht des Marketings. Tomé äußerte sich auch zum Profil des Weinkonsumenten, zu den Orten, wo Wein eingekauft wird, zum Marktanteil von Wein sowie zu anderen für den Sektor interessanten Themen.

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