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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Önologinnen aus verschiedenen Ländern analysieren Stil und Geschmack des Weins in der heutigen Welt

Estela de Frutos, Cristina Pandolfi

Estela de Frutos, Cristina Pandolfi

auf der Spanischen Weinmesse FENAVIN 2005, die von 9. bis 12. Mai im Messe- und Kongresszentrum von Ciudad Real stattfindet

02.05.2005 | 

Die uruguayische Önologin Estela de Frutos, die Argentinierin Cristina Pandolfi und die Spanierinnen Susana López und Silvia Tomé sind mit der Journalistin Anabel Pascual von Efe Agro[*] die Gäste auf dem Podium bei einer Diskussion über "Stil und Geschmack des Weins in der heutigen Welt aus Sicht der Önologinnen". Eine Veranstaltung im Rahmen der Spanischen Weinmesse FENAVIN-2005, die von 9. bis 12. Mai 2005 im Messe- und Kongresszentrum von Ciudad Real stattfindet.

Die Moderatorin Anabel Pascual, Ressortleiterin bei Efeagro und dort verantwortlich für die Inhalte aus dem Weinbausektor, findet: "Wein wird wie anderen Lebensmittel auch erzeugt, um verkauft zu werden, damit man ihn konsumiert und genießt. Angesichts der niedrigen Verkaufsziffern muss man herausfinden, was die unterschiedlichen und weit verstreuten Konsumenten möchten. Tatsache ist nämlich, dass die Qualitätsweine prozentual zunehmen und dass natürlich einem Verbraucher nicht schmecken muss, was einem anderen schmeckt, deshalb ist das ein schwieriges Unterfangen".

Ungeachtet dessen will die Veranstaltung, "Stil und Geschmack des Weins in der heutigen Welt aus Sicht der Önologinnen", mit Hilfe der vier bekannten Önologinnen versuchen, zu einigen erhellenden Schlüssen zu kommen und die betreffenden Konsumentengruppen sowie die jeweils von ihnen bevorzugten Weine so eindeutig wie möglich zu bestimmen. "Die FENAVIN bietet einen idealen Rahmen für einen Austausch zu diesem Thema und wir hoffen, dass nach den Einlassungen der Referentinnen eine lebhafte Publikumsdiskussion entsteht. Schließlich werden vom 9. bis zum 12. Mai 2005 zahlreiche Vertreter von spanischen und internationalen Weingütern auf der Messe sein und ebenso eine Menge ausländischer Einkäufer, deren Beiträge sehr wertvoll sein können", stellt Pascual fest.

Die Agraringenieurin Susana López wird ihre Erfahrungen bei der Weinbereitung in der Bodega Pago del Vicario von Ciudad Real darlegen und möchte sich zu folgendem Thema äußern: "Unsere Bemühungen Weine mit Persönlichkeit zu kreieren und Konsumenten auf dem internationalen Markt zu gewinnen, indem wir Weine mit einem überwiegend fruchtigen Charakter anbieten, denn hier ist unsere Bodega Pago del Vicario mit ihrem modernen, attraktiven Image angesiedelt".

DIE SITUATION DES ARGENTINISCHEN WEINS

Die Önologin Cristina Pandolfi, Leiterin des Staatlichen Weinbau-Instituts Argentiniens und internationales Kommissionsmitglied der OIV (Internationales Amt für Rebe und Wein), wird die Situation des argentinischen Weins analysieren sowie deren Entwicklung in den letzten 15 Jahren. "Der Weinsektor unseres Landes hat einen großen Wandel erlebt, denn wir haben einige entscheidende Schritte bei der Entwicklung vom quantitativen zum qualitativen Weinbau unternommen", erläutert sie. "Wir sind technologisch vorangekommen, haben unsere Weinberge und Kellereien erneuert und konnten dadurch mehrere Weine mit interessanten Merkmalen erzeugen", fügt sie hinzu.

Nach Pandolfi, die auch Agraringenieurin ist, sind Argentiniens größte Weinsorten der Rotwein Malbec und der Weißwein Torrontés. Letzterer ist geprägt von einer eigentümlichen aromatischen Intensität, mit Betonung auf seinen fruchtigen und blumigen Anteile, und wird vor allem im Nordwesten Argentiniens hergestellt. Die Varietät Malbec hat ein intensives Aroma, ist purpurfarben und angenehm im Geschmack.

Die Önologin und Autorin mehrerer Forschungsarbeiten über Weinbauthemen bestätigt, dass "die Argentinien sehr fruchtige Rotweine mit einem leicht holzigen Unterton bevorzugt. Wir Argentinier mögen liebliche Weine zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch, den wir mit unseren Freunden am Wochenende genießen", erzählt sie.

DER GESCHMACK DER URUGUAYER

Estela de Frutos, Agraringenieurin und Önologin des Weinguts "Los Cerros de San Juan" in Colonia de Sacramento (Uruguay), sagt: "Was den Geschmack der Uruguayer betrifft, so gibt es zwei grobe Richtungen. Einerseits die jungen fruchtigen, süffigeren Weine und andererseits die Crianzas, die komplexeren, vollmundigeren Weine".

De Frutos, Beraterin für Promotion und Entwicklung am Staatlichen Weininstitut (INAVI), stellt fest, dass "der Tannat den allgemeinen Weingeschmack Uruguays trifft und gern zu einem guten Rinderfilet, zu Grillfleisch oder einem Linseneintopf getrunken wird. Doch sind in Uruguay auch Rotweinvarietäten beliebt, wie der Cabernet Sauvignon und der Merlot, und Weißweine, wie der Chardonnay und der Sauvignon Blanc. Und von den Spaniern haben wir die beliebten Muskateller-Weine geerbt, welche die ersten europäischen Siedler Montevideos vor allem aus den Kanarischen Inseln bei uns eingeführt haben", erläutert sie.

DER AKTUELLE WEINMARKT

Die Önologin Silvia Tomé wird die Bilanz des Weinkonsums in Spanien für das Jahr 2004 kommentieren, "die einen leichten Rückgang verzeichnet", und sie wird über den aktuellen Weinmarkt aus Sicht des Marketings sprechen. Tomé wird außerdem auf das Profil der Weinkonsumenten eingehen; auf die Orte, wo Wein eingekauft wird; auf den Marktanteil des Weins und andere für den Sektor interessante Themen.

Silvia Tomé, technische Leiterin der Bodegas Victoria (Cariñena, Zaragoza), will auch eine Einschätzung der Tendenzen und Geschmäcker der Konsumenten abgeben. In diesem Zusammenhang hebt sie hervor: "Es gibt eine Neigung zum frischen, weniger holzigen Weißwein und eine zunehmende Hinwendung zu den bodenständigen Varietäten, wie dem Verdejo oder dem Albariño. Die Verbraucher zeigen ebenfalls einen Hang zum Rotwein mit fruchtigen, eichigen Aromen. Weltweit sind Varietäten wie der Garnacha und der Syrah in Mode."



[*] Spanische Nachrichtenagentur für Lebensmittel aus Agrarproduktion. (Anm. d. Übers.)

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