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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die FENAVIN stellte sich in Madrid den Vertretern von 200 Medien vor

700 Bodegas, 800 Marken in der Weingalerie, 58 Herkunftsbezeichnungen und Bezeichnungen von Anbaugebieten sowie 15.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, das sind nur einige Zahlen von der dritten Ausgabe dieser Messe.

De Lara wurde von Barreda und Marín ins Casino von Madrid begleitet, wo vielen weitere Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben sowie zahlreiche Winzer anwesend waren.

18.04.2005 | 

"Wir machen uns Sorgen um den Wein, wir machen uns Arbeit für den Wein und für alle Menschen, die davon leben". So rechtfertigte der Präsident der FENAVIN Nemesio de Lara vor den Vertretern von 200 Kommunikationsmedien und zahlreichen Winzern und Weinprofis im Casino von Madrid die vor vier Jahren in Ciudad Real verwirklichte Gründung eines Events, das sich zur Spanischen Weinmesse gemausert hat.

De Lara sagte, der Weinsektor benötige Hilfe, denn "wir produzieren mehr als wir verbrauchen und mehr als wir verkaufen, deshalb müssen wir zur Destillation greifen". Jährlich, so führte er zu diesem Thema aus, entstünde ein Rückstau von zehn bis zwölf Millionen Hektolitern, aus diesem Grund "leiden wir eindeutig an einem strukturellen Überschuss".

Der Präsident der Spanischen Weinmesse, der vor der Präsentation mehrere Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, darunter den Präsidenten der Regionalregierung der Gemeinden José María Barreda und den Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses Manuel Marín begrüßte, sagte, dass sich das Panorama für den Erzeuger so stark gewandelt habe, dass der Winzer, der früher den Himmel anschaute, heute die Ernten in Frankreich und Italien anschaut". Und er ließ keinen Zweifel an der Tatsache, dass "wir sehr lange brauchen werden, bis wir uns daran gewöhnt haben, Qualitätswein zu erzeugen."

Anschließend kam er auf den weltweiten Rückgang des Weinkonsums zu sprechen und bezeichnete die in Spanien registrierten Verkaufsziffern als alarmierend. Was das betrifft, so behauptete er überzeugt, dass es bei dem in den 70er Jahren registrierten Konsum heutzutage keine Überschüsse gäbe.

Angesichts dieser eher unerfreulichen Situation, sieht De Lara drei mögliche Handlungsstränge. Als ersten nannte er die Erstellung aggressiver institutioneller Werbekampagnen und die Notwendigkeit, die Weinkultur so zu potenzieren, dass sie populärer wird und ihren elitären Charakter verliert. Als zweite Möglichkeit setzt er auf Kampagnen zur Verbreitung der therapeutischen Eigenschaften des Weins und der Zuträglichkeit eines gemäßigten Weinkonsums für die Gesundheit. Er verwies auch mit Nachdruck auf die Promotion im Ausland, eine Arbeit, die wie er sich ausdrückte, professionell und einsatzfreudig sowohl seitens der öffentlichen Hand wie des Privatsektors in Angriff genommen werden müsse.

Nemesio de Lara betonte, dass die FENAVIN, als erste Spanische Einzelmesse für Wein, diese drei Handlungsstränge mit Blick auf die nationalen Erzeugnissen, die ein großes Sortiment an Sorten und Qualitäten umfassen, aktiv verfolgt. Das tut sie auch durch die Veranstaltung ihres Rahmenprogramms unter Mitwirkung von weltweit angesehenen Weinprofis, welche für die Vorzüge des Weins werben, mit der Vorstellung der neusten technologischen Errungenschaften sowie der besten Promotionsprojekte. Als drittes erwähnte der Präsident der Spanischen Weinmesse das Geschäftszentrum, das zur Förderung des Außenhandels dient.

Nemesio de Lara setzt sich gerne Herausforderungen und arbeitet daran, diese zu erfüllen, weil er findet, dass der Weinsektor sich nicht Realitäten verschließen dürfe, wie z.B. der Tatsache, dass die Europäische Union nach der Erweiterung etwa 75 Millionen Einwohner dazu bekommt, deren Einkommen tendenziell steigen werden. Auch dem Asienmarkt räumt er eine große Wichtigkeit ein, und der Nachricht, dass der Weinkonsum in Japan bemerkenswert zugenommen hat.

Er möchte auch nicht das große Wachstumspotential außer Acht lassen, das er in einem Land wie den Vereinigten Staaten sieht. "Dort greift das Konzept des Weins zur Gesundheitsförderung, dem man außerdem ihm einen gastronomischen Mehrwert zuordnet", bemerkte De Lara und fügte hinzu, dass es notwendig sei, das Angebot dem Geschmack der Verbraucher anzupassen.

SPANISCHER STRATEGIEPLAN FUR DEN WEIN

Den gemäßigten Weinkonsum junger Leute, zum Nachteil des Biers und von hochprozentigen Alkoholika, stärker fördern und eine rationale Entwicklung des Sektors planen, das sind weitere vom Präsident der FENAVIN in Madrid aufgezählte Herausforderungen, als er in Begleitung zahlreicher Mitglieder des Gemeinderats, darunter allein fünf Vizepräsidenten, sprach.

Bevor er auf die Inhalte der Spanischen Weinmesse bei ihrer Ausgabe von 2005 zu sprechen kam, betonte De Lara auch die Notwendigkeit, einen Spanischen Strategieplan für den Wein auszuarbeiten und ebenso Strategiepläne für die einzelnen Weinbaugebiete.

"In nur 25 Tagen werden wir die dritte Ausgabe der Spanischen Weinmesse eröffnen, die vom 9. bis 12. Mai stattfindet. Diese bereiten wir mit Herz, Sachverstand, Ernsthaftigkeit, Ausdauer, Planung, Mühe, mit vielen Verbesserungen und einer großen Portion Selbstvertrauen vor", so sagte De Lara und führte aus, dass auf den 15.000 Quadratmetern der FENAVIN Weingüter des ganzen spanischen Territoriums vertreten sein werden, dass 700 Aussteller zugelassen wurden und 58 Denominaciones de Origen und Anbaugebiete ausgestellt werden.

Er erläuterte ebenfalls, dass die Weingalerie mit 800 Marken in diesem Jahr signifikant gewachsen sei, dass das Geschäftszentrum modernisiert wurde und über 400 internationale Einkäufer und Importeure aus 23 Ländern beherbergen wird. In diesem Zusammenhang erwähnte er lobend, auf der FENAVIN würden diesmal Gruppen vom Rang von Disney und Waitrose operieren. Und er rechne damit, dass die 3000 im Jahr 2003 registrierten Geschäftskontakte diesmal weit übertroffen würden.

Unter den Neuheiten erwähnte er die Einrichtung des Zentrums für die Innovation im Weinbau, wo 12 technologische Forschungs- und Innovationsprogramme präsentiert werden, die in der Europäischen Union, in Südafrika und in Australien entwickelt wurden. Im Zusammenhang mit dieser neuen Initiative, mit der sich die FENAVIN dem Bereich der Forschung öffnet, wird es ein vielseitiges und gehaltvolles Veranstaltungsprogramm geben sowie zahlreiche Versammlungen und Branchenaktivitäten. "Die konzertierten Kräfte der FENAVIN schlagen sich in der Unterzeichnung von 12 Kooperationsverträgen nieder", hob De Lara hervor.

Anschließend wurde dem Präsidenten von Kastilien-La Mancha, José María Barreda, das Wort erteilt, und dieser wies darauf hin, dass die FENAVIN eine wichtige Messe sei. "Es scheint unglaublich, dass es bis vor vier Jahren weder in Spanien noch in Kastilien-La Mancha, also dem größten Weinbaugebiet der Welt, keine Messe mit diesen Merkmalen gegeben hat", sagte er.

Barreda bemerkte, dass der Weinbausektor für die Region Kastilien-La Mancha strategische Bedeutung habe, denn ihr Weingarten umfasse 300.000 Hektar Weinberge. "Es ist der größte Weingarten der Welt", wiederholte der Präsident der Regionalregierung und verwies auf die Wichtigkeit des Weinbausektors für die Wirtschaft der autonomen Regionen und für die Gesellschaft. Aus diesem Grund, so Barreda, verhandele die Regionalregierung derzeit mit der Landesregierung das neue Weingesetz.

"Die FENAVIN ist eine geglückte Idee, ein bereits gelungenes Projekt und für den Sektor eine Pflichtveranstaltung: Dies alles ist nur in so kurzer Zeit zu schaffen, wenn es mit Entschlossenheit und Sachkenntnis getan wird", lobte Barreda, um hinzuzufügen, "wenn die Messe im Ansatz misslungen wäre, dann wäre die FENAVIN heute nicht dieser nationale und internationale Bezugspunkt, den sie für den gesamten Sektor darstellt. "

Andererseits sagte Barreda, dass sich die Globalisierung auch auf den Wein auswirke, indem sogar in den Antipoden, Australien und Neuseeland Wein erzeugt werde, "an vielen Orten, wo diese Kultur bisher der sozial- ökonomischen und produktiven Realität fremd war". Und nun müssen wir gegen sie antreten.

"Wenn wir doch guten Wein erzeugen, warum verkaufen wir ihn dann nicht gut? Wir machen hervorragende Weine zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, deshalb müssen wir jetzt alles dransetzen, den Wein auch gut zu verkaufen, und bei diesem Unterfangen müssen wir wieder mit vereinten Kräften handeln". Mit dieser Überlegung bat Barreda den Sektor um einen größeren Einsatz bei der Vermarktung und ließ auch nicht die von der Stiftung 'Kastilien-La Mancha Land der Weinberge' dabei einzunehmende Rolle. "Wir müssen auf dem internationalen Markt präsent sein, und eine Messe wie die FENAVIN stellt eine sehr wichtige Hilfestellung dar, wofür ich als Präsident von Castilla-La Mancha dieser Initiative gratulieren möchte", sagte Barreda und unterstützte den Vorschlag für einen Neubau des Messe- und Kongresszentrums in Ciudad Real.

Zahlreiche Persönlichkeiten nahmen an der Präsentation der FENAVIN teil. Neben Barreda und Marín waren der Generalsekretär des Landwirtschaftsministeriums Fernando Moraleda dabei; die Landwirtschaftsreferentin Mercedes Gómez; und der Oberbürgermeister von Ciudad Real Francisco Gil-Ortega sowie andere offizielle Gäste, nationale und regionale Abgeordnete und Senatoren.

WERBESPOT UND VIDEO

Die Präsentation der FENAVIN, die vom Veranstaltungsdirektor Manuel Juliá moderiert wurde, begann mit der Ausstrahlung des Werbespots, den die Veranstalter entwickelt haben, um die Messe im ganzen Land bekannt zu machen. Ebenso wurde ein Werbevideo vorgeführt, in dem über die Neuheiten der Spanischen Weinmesse auf ihrer diesjährigen Ausgabe berichtet wird, und darauf hingewiesen wird, dass sich die FENAVIN in einer Zeitspanne von kaum vier Jahren unter die wichtigsten Weinmessen Europas eingereiht hat.

Nach der Präsentation wurde ein von Ferrán Adriá kreierter Cocktail ausgeschenkt.

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