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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

"Die FENAVIN ist ein guter Zugang, um polnische Importeure und Konsumenten zu werben"

Henryk Bober

Henryk Bober

so der Auslandsrepräsentant der FENAVIN in Polen, Henryk Bober.

13.04.2005 | 

Der Auslandsvertreter der FENAVIN in Polen, Henryk Bober, versichert: "Die FENAVIN ist ein guter Zugang, um polnische Importeure und Konsumenten zu werben". Und er erzählt, "dem Polen gefällt es, hofiert zu werden, und das ist häufig der springende Punkt. Wir müssen berücksichtigen, dass Wein auf kurze oder lange Sicht ein Eintrittsprodukt ist und als solches zu Opfern in jeder Hinsicht bereit sein sollte, damit es seinen Auftrag erfüllt. Wenn der polnische Importeur mit seiner Akquise zufrieden ist, dann kommt er bestimmt wieder und will mehr."

Henryk Bober erklärt auch, dass die für den Gewinn polnischer Importeure notwendigen Aktionen in Polen stattfinden müssen. "Man muss sie in den Supermarkt verlegen oder unter freiem Himmel veranstalten. Man muss die Gründung von Weinliebhaber-Clubs fördern oder die bereits bestehenden unterstützen, etc. Man muss auch mit der Fachpresse zusammenarbeiten oder sich unter den Sommeliers bekannt machen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, und oft fehlt es nur am Willen zur Umsetzung oder an den notwendigen Mitteln".

Bober rät den spanischen Ausstellern der FENAVIN, die den größten Nutzen aus der Teilnahme der polnischen Importeure am Geschäftszentrum ziehen wollen, "eine Beziehung für die mittel- oder langfristigen Zusammenarbeit aufzubauen. Polen wird sich mit der Zeit zu einem sehr interessanten Absatzmarkt für Wein entwickeln, aber es muss erobert werden. Und, was am wichtigsten ist: Die Spanier sollten zuhören, was der polnische Unternehmer zu sagen hat, denn die meisten der im Geschäftszentrum erwarteten Unternehmer aus Weinimport und -distribution sowie die anreisenden Journalisten von der polnischen Fachpresse haben eine Menge Erfahrung im Sektor. Es wäre dem spanischen Erzeuger zu wünschen, dass er von dieser Erfahrung zu lernen bereit ist", empfiehlt er.

"SPANIEN HAT AUSSERGEWÖHNLICHE WEINE"

Der Auslandsrepräsentant in Polen weist darauf hin, dass "Spanien außergewöhnliche Weine hat, aber das weiß der polnische Endverbraucher nicht. Polen ist noch ein Land mit wenig Weinkultur, wo der Konsument den Wein nicht kauft, weil er ihn kennt oder als Konsumgut schätzt. Er kauft ihn als Luxusartikel, der dem Verbraucher einen Mehrwert an Bedeutung, Ansehen und Wert schenkt, ohne Beachtung der wahren Werte eines Wein", fügt er hinzu.

Bober bestätigt: "Bisher hat es (im Vergleich zu anderen Erzeugerländern von Wein, wie Frankreich, Italien und den USA mit ihren kalifornischen Weinen) von Seiten der spanischen Stellen, die damit beauftragt sind, den spanischen Wein zu fördern und zu verbreiten, noch kaum Unterstützung gegeben".

Der Auslandsrepräsentant der FENAVIN erzählt: "Vor einigen Jahren habe ich ein paar spanische Weingüter mit mediterranen Herkunftsbezeichnungen (Denominación de Origen) eingeführt. Damals hatte der polnische Verbraucher noch den Mund voller Bordeaux und Beaujolais, und der Rioja machte gerade die ersten zaghaften Gehversuche. Niemand kannte damals Denominaciones de Origen wie Valencia, Alicante, Jumilla, La Mancha oder Yecla. Diese Unkenntnis hat diese Weine natürlich disqualifiziert".

"Und", so erzählt er weiter, "wenn wir gesagt haben, dass Spanien 39 ebenso gute oder sogar bessere Herkunftsbezeichnungen (Denominaciones de Origen) hat wie Bordeaux, dann haben wir nur ungläubige Blicke geerntet. Diese Anfangsschwierigkeiten sind inzwischen fast überwunden, allerdings war das ein hartes Stück Arbeit und die ganze Zeit mussten wir mit uns mit vollkommen unzulänglichen Waffen gegen den enormen Druck anderer weinerzeugenden Länder zur Wehr setzen ".

"Der Importeur-Distributeur wird als Handelsbetrieb auf der Messe auftauchen. Zielstrebig wird er seinen Vorteil suchen und sich nicht allzu lange aufhalten. Fest steht auch, dass er keine eigenen Mittel in die Promotion und den Vertrieb eines Erzeugnisses investieren wird, dessen Verkaufserfolg ungewiss ist. Diese Parameter erfüllt er, indem Ausschau hält nach kommerzieller Handelsware. Die Polen suchen auch Neuheiten. Gibt ja dort so ausgefallene und traditionslose Weine wie den Túnez oder den Brasil", stellt der polnische Auslandsrepräsentant fest.

Henryk Bober erklärt: "Im Allgemeinen verkauft sich der spanische Wein besser als noch vor wenigen Jahren. Inzwischen ist er ein weniger bekannter geworden und durch die vielen Herkunftsbezeichnungen häufiger zu sehen, aber er hat noch längst kein Niveau erreicht, das andere Erzeuger beunruhigen könnte".

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