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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die FENAVIN öffnet sich der Forschung und Innovation

María Teresa de Cuadra

María Teresa de Cuadra

Das auf der Messe eingerichtete Zentrum für Innovationen im Weinbau wird der Leitung der Forscherin und Expertin für neue Technologien María Teresa de Cuadra unterstellt. Dort werden den Winzern Projekte vorgestellt, die ihnen neue Lösungen für ihre betri

11.04.2005 | 

Die Veranstalter der Spanischen Weinmesse FENAVIN 2005, die alle zwei Jahre vom Provinzialrat von Ciudad Real organisiert wird, haben in diesem Jahr in eine innovative, intelligente und für den Winzer sehr nützliche Zusatzeinrichtung investiert, nämlich in das Zentrum für Innovationen im Weinbau. Mit dieser Initiative öffnet sich die Messe großzügig der Welt von Forschung und technologischer Innovation, und zwar in doppelter Hinsicht.

Einerseits werden Winzern, die für bestimmte Probleme ihres Betriebs keine Lösung finden, weil sie nicht wissen, an wen sie sich damit wenden können, Hilfen durch neue Projekte vorgeschlagen. Andererseits werden im Rahmen der FENAVIN die jüngsten wissenschaftlichen Errungenschaften einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, damit sie langfristig im Weinbausektor professionell eingesetzt und angewendet werden können.

So beschrieb die Forscherin und Expertin für neue Technologien, María Teresa de Cuadra, das Zentrum für Innovationen im Weinbau, das ihrer Leitung unterstellt wird. De Cuadra hat bereits eine glänzende und interessante berufliche Laufbahn hinter sich und besitzt somit die besten Voraussetzungen, um dieses neue Angebot der FENAVIN zum Erfolg zu führen. Denn das Zentrum ist eine der wichtigsten Neuerungen der dritten Ausgabe dieser Messe sein, die im vom 9. bis zum 12. Mai 2005 im Messe- und Kongresszentrum von Ciudad Real stattfindet.

Gleichwohl fiel die Entscheidung des Präsidenten der FENAVIN Nemesio de Lara und ihres Direktors Manuel Juliá wohl eher zugunsten von De Cuadra aus, weil sie nachweislich in den letzten Jahren mehr als 400 offizielle Weinverkostungen durchgeführt hat, die allesamt zu wissenschaftlichen Zwecken aufgezeichnet und ausgewertet wurden. Ihre Habenseite qualifiziert sie dadurch für diesen Posten - soweit die FENAVIN in Erfahrung bringen konnte - auf eine Weise wie kaum jemand anderen in Spanien, abgesehen von einem Professor der Autonomen Universität von Madrid .

Die Spanische Weinmesse hat damit einer erfahrenen und angesehenen Forscherin ihr Vertrauen ausgesprochen. De Cuadra selbst hebt lobend hervor, dass sich die FENAVIN der wissenschaftlichen Strenge, der Forschung und den neuen Technologien öffnet, denn dies sei ein Feld mit zahlreichen praktischen Anwendungsmöglichkeiten, das auf keinen Fall außer Acht gelassen werden dürfe, wenn es darum ginge, sämtliche Potenziale des Sektors auszuschöpfen. Daher sei es für sie von "entscheidender Wichtigkeit", dass der Veranstalter, neben dem professionellen, dem kommerziellen und dem kulturellen Aspekt, nun auch dieses Aktionsfeld des Weinsektors miteinbezieht. Und sie gibt zu verstehen, dass sich die FENAVIN durch die Inbetriebnahme des Zentrums für die Innovation im Weinbau noch einmal auf andere Weise in der Weinwelt etablieren kann. Dieser Meinung war auch das Organisationsteam, als es den Ausführungen seines Präsidenten lauschte.

De Lara erklärte, die Bereiche Wissenschaft und Forschung dürften von der Messe nicht ausgeklammert bleiben, damit die FENAVIN für den Winzer das ist, was sie ist, nämlich eine Einzelausstellung zum spanischen Wein mit all seinen Aspekten und ein Bezugspunkt auf nationaler Ebene.

"Unser Zentrum zur Innovation im Weinbau bietet Forschern aus aller Welt die einmalige Gelegenheit, ihre Projekte bekannt zu machen und Kontakte zu den Unternehmen zu knüpfen. Auf diese Weise kann ein Meinungsaustausch in Gang kommen, der die Forscher bei der Weiterentwicklung ihrer Forschungsarbeit positiv motiviert", erklärt María Teresa de Cuadra, die Leiterin des Zentrums, und stützt sich dabei auf Kollegen unter den Professoren der Universität von Castilla-La Mancha, welche eine Studie über weltweit entwickelte Initiativen des Weinbausektor durchgeführt haben.

DREI SCHWERPUNKTE

Die Forschungszentren von größter internationaler Bedeutung für Weinbau und Weinbereitung werden auf der Spanischen Weinmesse die Ergebnisse ihrer Arbeiten mit drei Schwerpunkten vorstellen: dem Weinbau, der Önologie, der Vermarktung/ Positionierung. Die Auswahl dieser Schwerpunkte ist das Resultat einer Meinungsumfrage im Sektor, um die für die Anwender brennendsten Themen in Erfahrung zu bringen.

Mit Augenmerk auf diesen drei Schwerpunkten wird es möglich sein, jedem oder jeder der auf der FENAVIN ausstellenden Winzern oder Winzerinnen - und das sind immerhin 700 - Informationen an die Hand zu geben, mit denen sie Lösungen entwickeln können für die im jeweiligen Betrieb auftauchenden Problemstellungen. "Wir wollen den Unternehmern Innovationen vorschlagen, damit diese ihren Bedürfnissen oder den festgestellten Mängeln entsprechend frei wählen können", erklärt María Teresa de Cuadra.

Um dies zu gewährleisten sind Forschungszentren aus der ganzen Welt eingeladen worden. Aus Amerika sind Argentinien und Chile vertreten, während aus Europa Frankreich, Italien, Ungarn, Österreich und Deutschland dabei sein werden. Außerdem kommen Südafrika und Australien.

Was die Vermarktung und Positionierung betrifft, den dritten Schwerpunkt, erläutert die Direktorin des Zentrums für Innovationen im Weinbau, wird der Winzer Gelegenheit haben, sich über die Messelandschaft im Ausland und über die bestehenden Forschungszentren zu informieren.

Ebenso werden in den Forschungen bestimmte allgemeine Ansätze deutlich werden, die für alle Winzer als Orientierungshilfe dienen können, um gute Ergebnisse zu erzielen. Dann wird es um die Erleichterung von Werbekampagnen gehen und um Kurse, in denen Inhalte aus Önologie und Weinbau vermittelt werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Kurzum, die Fachwelt wird Zugang zu Informationen bekommen, die sonst nicht ohne weiteres zu haben sind.

EIN NEUES FORSCHUNGSKONZEPT

Das Zentrum für Innovationen im Weinbau stellt im Wesentlichen zwei Neuheiten vor. Zum einen wird den Besuchern das neue Konzept der Forschung vorgestellt und nahegebracht. Und zum anderen wird ihnen Einblick in jene Forschungsgebiete gegeben, die eine Antwort bieten können für ihre Probleme in Weinbau und Weinbereitung. Dazu bemerkt De Cuadra: "Wir sind ein Angebot für die Fachleute auf der Messe", und fügt hinzu, dass diesen geholfen werde, den Markt besser kennen zu lernen und sich Zugang dazu zu verschaffen.

Das Zentrum für Innovation im Weinbau der FENAVIN, so hebt die Leiterin hervor, vertrete die höchste fachliche Ebene und wende sich an den Fachmann, die Fachfrau, die sich über Stellen und Kontaktpersonen erkundigen wollen, wo sie sich mit ihrer speziellen Fragestellung hinwenden können.

Dieses Zentrum wird als neue Dienstleistung der Spanischen Weinmesse ohne jeden Zweifel bei den Winzern und Fachbesuchern, die es nutzen, großen Anklang finden. Vor allem können Fachleute aus dem Sektor hier unter anderem die Anschriften und Telefonnummern von Forschungszentren und sämtlichen relevanten Kontaktpersonen in allen Ländern der Welt erhalten, um zu bestimmten Fragestellungen mit anderen Unternehmen des Sektors direkt in Kontakt treten können.

Auf der FENAVIN werden die Forscher ihre Projekte vorstellen, die abgesehen von ihrer wissenschaftlichen Relevanz, brauchbare und bereits angewandte Lösungen für bestimmte Bedürfnisse enthalten. "Die Unternehmer hat keine Ahnung von all den schon jetzt anwendbaren Fortschritten, die ihm den Alltag erleichtern können", versichert María Teresa de Cuadra, und ergänzt, dass das Zentrum für technologische Innovationen im Weinbau versuchen will, dem Winzer die Forschungsthemen nahe zu bringen, die sich unmittelbaren in seinem Betrieb niederschlagen können.

Ebenso sind eine Reihe von Veranstaltungen mit den Forschern bestimmter Vorhaben geplant, in denen Detailinformationen gegeben werden über ihre Arbeit und alle im Zusammenhang mit der Ausstellung auftretenden Fragen gestellt werden können.

"DER WEIN HAT NICHT NUR KÖRPER, ER HAT AUCH SEELE"

María Teresa de Cuadra, Forscherin und Expertin für neue Technologien, wird in Kürze an der Universität ihre Doktorarbeit verteidigen. Diese Arbeit hat sie zur Durchführung von mehr als 400 offiziellen Weinverkostungen in den letzten Jahren verpflichtet.

Freimütig bekennt sie sich als Weinliebhaberin, denn der hat "nicht nur Körper, er hat auch Seele", so De Cuadra. Die Linguistin und Übersetzerin spricht mit lyrischen, einfühlenden Worten über ein Erzeugnis, das während einer Weinprobe eine endlose Reihe von Wahrnehmungen hervorruft. "Das Weinprüfen ist Kunst und Beruf in einem", erklärt sie.

María Teresa de Cuadra betont die Wichtigkeit einer gepflegten und reichen Sprache für die gute Weinprobe, vor allem, da der Wein darüber definiert wird, was die Tester in lyrischen Worten mit viel Gewicht auf Gefühl und Emotionen von ihm sagen. "Bei einer Weinverkostung bedient man ständig Assoziationen, Erinnerungen und Affekte", erklärt sie und besteht darauf, dass die Terminologie sorgfältig und streng gewählt werden soll, um bei den Teilnehmern einer Weinverkostung keine falschen Erwartungen zu wecken.

Die Sprache der Weinprüfung hat sich mit ihrem Bezugsrahmen weiterentwickelt. Das illustriert María Teresa de Cuadra anhand eines Beispiels: "Man kann nicht mehr sagen, dass ein Wein nach feuchtem Heu riecht, weil heute kaum noch jemand diesen Geruch parat hat. Derzeit heißt es, er riecht nach Diesel."

Sie findet zwar von einer terminologischen Kontaminierung kann nicht die Rede sein, räumt aber ein, dass die neuen Datenautobahnen im Internet den Zugang zu Weinverkostungen in anderen Erdteilen ermöglichen, wo ganz fremde Begriffe verwendet würden. Trotzdem, so De Cuadra, sind Einflüsse aus den unterschiedlichsten Kulturen hochwillkommen, wenn es darum geht, der Eigenschaften eines Weins zu beschreiben.

Weinverkostungen, so María Teresa de Cuadra, sollten sich, obwohl sie immer subjektiv sind, einer präzisen Terminologie bedienen, welche die tatsächlichen Merkmalen des Weins wiedergibt. "Dabei ist eine Menge Kreativität gefragt, aber innerhalb einer festen Ordnung", stellt sie fest.

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