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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Auf der Spanischen Weinmesse FENAVIN 2005 will man die Terminologie der Weinverkostung unter die Lupe nehmen

Mª Teresa de Cuadra

Mª Teresa de Cuadra

In einem Vortrag von María Teresa de Cuadra und Ernesto Suárez werden wir erfahren, wie man das, was wir in unseren Weinansprachen sagen möchten, in anderen Sprachen zum Ausdruck bringt.

16.02.2005 | 

Die Spanische Weinmesse FENAVIN-2005, die vom 9. bis zum 12. Mai im Messe- und Kongresszentrum von Ciudad Real stattfindet, wird sich am zweiten Messetag in einem Vortrag der beiden Anglisten María Teresa de Cuadra und Ernesto Suárez mit der Verkostungs-Terminologie auseinandersetzen. Dabei werden wir erfahren, wie man das, was wir in unseren Weinansprachen sagen möchten, in anderen Sprachen zum Ausdruck bringt.

Der Vortrag basiert auf einer langjährigen Untersuchung der linguistischen Aspekte der Weinverkostungs-Terminologie, einer Fachsprache, die sich aus unterschiedlichen Fachgebieten (Önologie, Botanik, Chemie, Agronomie ...) speist, aber auch Worte aus dem Primärwortschatz entlehnt, um deren Inhalt dem Kommunikationszweck anzupassen.

"Die verwendete Terminologie ist beides, beschreibend und vorschreibend, und hat die Aufgabe, den kommunikativen Kontext des jeweiligen Anlasses abzustecken", erklären María Teresa de Cuadra und Ernesto Suárez fast unisono.

Die Weinverkostungs-Terminologie ist für die beiden Philologen nicht nur ein Forschungsgebiet, sondern ebenso angewandte Forschung, denn sie suchen nach Wegen, um den Weinbausektor mit ihren Erkenntnissen zu unterstützen. Vor allem, wie sie selbst betonen, wenn es um den Wein geht, einem komplexen Objekt und Subjekt, das mit deskriptiven Termini schwer zu fassen ist, muss die Kommunikation für alle damit befassten Gruppen verständlich bleiben, seien dies Verbraucher oder Profis. Die Geschmacksanalyse, also die Verkostung, erhebt als bislang einzige allseits akzeptierte Messmethode den Anspruch, mittels der Sprache die notgedrungen individuellen Empfindungen des Subjektivste überhaupt, nämlich der Sinneswahrnehmung eines Verkosters, zu "objektivieren".

María Teresa de Cuadra ist Linguistin und hat sich auf dem Gebiet des Weinbaus und die EDV-Linguistik spezialisiert, während Ernesto Suárez Professor für Literatur und Malerei ist. Aufgrund ihrer Tätigkeiten wissen sie um die Schwierigkeit, eine Fachsprache in die Alltagssprache zu übersetzen. Und die Sprache der Verkostung - eines ganz speziellen Weines - hat drei Ebenen: die linguistische, die kommunikative und die konzeptuelle, also jene der vergleichbaren Bezüge und Elemente unter großzügiger Verwendung von Metaphern.

Daher plädieren sie dafür, zunächst die "Gesprächsebene" festzulegen, indem die verwendeten Begriffe - oder das Glossar - "der Häufigkeit ihres Vorkommens" angepasst werden, d.h. die Kommunikationsinhalte werden durch die Herstellung von Bezügen, die sie mit anderen gemeinsam haben, "kontextualisiert".

Beide Professoren nennen dafür das Beispiel der momentan vielbesprochenen Wein-Etiketten, die nicht etwa den Inhalt der Flasche wiedergeben, auf der sie kleben, sondern diffuse, widersprüchliche Kategorien und wenig aussagekräftige Gemeinplätze einführen, die "für den Verbraucher kaum von Belang sind".

In einem weiteren Anwendungsbeispiel ist die Rede vom Kommunikationsverhalten der Erzeuger, die sich bei der häufig in Englisch verfassten Verkostungsbeschreibung eines Weines (denn das Englische setzt sich auch in der Weinwelt mehr und mehr als allgemeingültig durch), einer bestimmten Terminologie bedienen. Hier unterstreichen sie die Wichtigkeit, die Beschreibung eines Weines nicht wörtlich ins Spanische zu übersetzen, sondern sich die Mühe zu machen, die für den Adressaten der Botschaft passenden Bezüge herzustellen: also den Verbraucher in seinem eigenen Bezugskontext anzusprechen.

Trotz der Globalisierung, so schließen María Teresa de Cuadra und Ernesto Suárez humorvoll und illustrieren ihrer Überlegungen mit einem Beispiel, sei es doch ziemlich unwahrscheinlich, dass ein Verbraucher aus einer heißen, trockenen Gegend genau erfasst, welche Geschmacksqualität eines Weines mit der "Blume des Unterholzes" gemeint sei. Daher sei es "notwendig, Kontexte zu schaffen", wenn es darum geht, die Verkostungseigenschaften eines bestimmten Weins zu beschreiben und zu kommunizieren.

UNTERSTÜTZUNG VON GESCHÄFTSPROZESSEN MIT ERP (ENTERPRISE RESOURCES PLANNNING)

Ebenfalls an diesem Tag wird der Ingenieur für Telekommunikation Jesús Damián García-Consuegra einen Vortrag halten zum Thema "Wozu ERP -Enterprise Resources Planning - und wie man ein System auswählt".

Mit diesem Vortrag soll die Diskussion über die Notwendigkeit und die Vorteile eines ERP genannten Warenwirtschaftssystems für Unternehmen im Weinbausektor angeregt werden. Dazu wird der Referent zunächst erläuternd in die Materie einführen, um in Anschluss die aktuellen Funktionalitäten von ERP-Systemen vorzustellen. Ein ERP ist wie jede Software einem stetigen Wandel unterworfen, vor allem durch technologische Weiterentwicklungen, aber auch durch die Entwicklung von Lösungen für den Sektor. Diese Tendenz hat flexiblere, auf Modulen basierende Systeme hervorgebracht.

"Das führt zu wirtschaftlicheren Implantationsprozessen, in denen die internen und externen Prozesse des jeweiligen Unternehmens berücksichtigt sind. Das erleichtert den Operationensaustausch zwischen Beschaffung und Kunden ebenso wie das Ressourcenmanagement, die Produktionsplanung, etc.", erläutert Jesús Damián García-Consuegra.

Schließlich werden während des Vortrags einige Kriterien für die richtige Wahl eines ERP genannt, das dem jeweiligen Firmenprofil am besten entspricht.

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